Please turn left, there is a Pumba

Uganda habe ich von zwei Seiten erlebt. Die Menschen, so wie sie sind und leben (siehe How are you, Mzungu?). Und das Land, das man als Tourist zu Gesicht bekommt.

Abgeholt werden wir direkt in unserem Hotel in Mbarara. Der Fahrer stellt sich mit dem eher ungewöhnlichen Namen No vor – “it´s what my mother said first when I was born”- vor und wir fahren mit einem alten Toyota ohne funktionierende Sicherheitsgurte, aber mit Pop-Up Roof, in Richtung des Queen Elisabeth National Park. Continue reading “Please turn left, there is a Pumba”

Kurz nach Tirol

Als es auf die Osterfeiertage zuging, stellte sich die einfache Frage: Wo solls hingehen? Das grobe Ziel war unausgesprochen klar und zwar die Berge. Nur, gerade die Alpen sind groß und weitläufig. Mangels Planungszeit, buchten wir einfach ein Hotel in der Nähe des Pillersees – eine Gegend, die uns bereits mehrfach empfohlen wurde. Und so landeten wir in Hochfilzen. Ein beschauliches Örtchen in Tirol/Österreich.

Die Wettervorhersage für das komplette Osterwochenende war eher mäßig. Daher stellten wir uns generell auf weniger als auf mehr ein. Bei der Ankunft am Karfreitag nachmittags war das Wetter noch angenehm – Nicht zu kalt nicht zu warm, leicht bewölkt.

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Von Sternen und Wahrzeichen

Die vergangenen Wochen waren geprägt von trübem und kaltem Wetter. Ich bin gerne draußen unterwegs, keine Frage. Aber wenn es feuchtkalt ist, wie zuletzt, kann ich mich nur schwerlich motivieren.  Der Februar bedingt zudem einen relativ späten Sonnenauf- und einen frühen Sonnenuntergang, was sich fotografisch nicht gerade mit meinem Berufsalltag in Einklang bringen lässt.

Seit geraumer Zeit habe ich nun wieder vor, den Sternenhimmel zu fotografieren, gerade im Sternenpark Rhön soll das ja besonders gut funktionieren. Vergangenes Jahr habe ich bereits eine solche Aktion gestartet und musste dabei lernen, dass eine vernünftige Vorbereitung einfach alles ist. Continue reading “Von Sternen und Wahrzeichen”

Der Wind – Bildhauer auf der Wasserkuppe

Es ist Samstag früh um 01:30 Uhr. Noch sitze ich in meiner Stammkneipe. Ein kurzer Blick auf die Wettervorhersage macht mir jedoch eines klar: Es wird eine kurze Nacht.

Der späte Sonnenaufgang im Winter -die blaue Stunde beginnt um kurz nach 7:00- kommt mir entgegen, dennoch bin ich ziemlich erschlagen als mein Wecker klingelt. Ein kurzer Blick auf die Webcam der Wasserkuppe und ich weiß, dass ich meine Entscheidung nicht bereuen werde. Noch ist es Nacht, doch es ist zu erkennen, dass eine klare Sicht herrscht. Der erste Schein der Sonne am Horizont sieht ebenfalls vielversprechend aus. Continue reading “Der Wind – Bildhauer auf der Wasserkuppe”

Seceda, Langkofel und Seiser Alm

In den vergangenen Wochen bin ich immer wieder über Bilder der Geislergruppe gestoßen – in der Welt der Landschafts- und Gebirgsfotografen eines der wahrscheinlich bekannteren Motive.

Doch es geht mir nicht darum, ein und dasselbe Bild nochmal aufzunehmen. Schöne Landschaften, faszinierende Aussichten, die traumhafte Natur  – dies alles lässt sich nur vor Ort wirklich erleben. Wenn ein Bild es schafft, das Gefühl “vor Ort zu sein” zu vermitteln, dann ist das wirklich große Kunst. Continue reading “Seceda, Langkofel und Seiser Alm”

Ein Wochenende in der Rhön

Der Titel ist vielleicht etwas irreführend, da ich in der Rhön lebe. Aber für mich ist das Rausfahren in die Rhön, das Hinauslaufen in die Natur und die Distanz zum Alltag etwas, dass den Titel für mich rechtfertigt.

Vergangenes Wochenende war für mich Herausforderung wie traumhaftes Erlebnis zugleich. Die Vorhersagen für Wetter, Bewölkung und Nebel schrien nahezu danach hinauszufahren. Continue reading “Ein Wochenende in der Rhön”

Wolken, Nebel, Sterne und Regen

Neulich nachts fiel mir auf, dass die Milchstraße zurzeit wunderbar zu sehen ist. Daher beschloss ich mit einem Freund das folgende Wochenende dazu zu nutzen, genau diese zu fotografieren.

Wir wählten die Milseburg in der Rhön für diese Aktion, denn wir hofften noch viel mehr heraus zu holen als die Milchstraße. Ziel war es, sowohl den Sonnenuntergang, die Milchstraße, als auch den Sonnenaufgang am nächsten Morgen abzulichten.

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