Winter an der Nordsee – Friedrichskoog

Trischendamm Jacke GelbHimmel und Meer. Weite und raues Wetter. Kalter Wind, Nebel zum Schneiden dick und Regen, viel Regen. Klingt nicht verlockend? Ist es aber! Denn wenn das Wetter am schlimmsten scheint, kommen Bilder zu Stande, die man sich nicht hätte erträumen können.

Für jemanden, der sich in den Bergen wohlfühlt, der sich nach wilder, schroffer und unwirtlicher Landschaft sehnt, scheint das Meer öde und langweilig. Keine Konturen, nur Weite. Keine Kanten, kein Profil. Jedoch ist es auch genau das, was die flache Küstenlandschaft an der Nordsee ausmacht. Schönheit findet man überall. Selbst da wo man es aus reiner Skepsis und Voreingenommenheit nicht vermuten würde. Man muss sich nur darauf einlassen.

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Society, I hope you’re not lonely without me – Durch die Hardangervidda Teil 2

Was sind die Risiken eines Gewitters in den Bergen und in der Hochebene?

Diese Frage stellten wir uns immer und immer wieder, während wir einen Fuß vor den anderen setzten. Es war nicht so, dass wir in dieser Hinsicht gänzlich unerfahren waren, aber in der Hardangervidda hat ein Gewitter nochmal eine andere Qualität. Auf den Hochebenen gibt es keinen Schutz, keinen Fels der vor Regen und Wind schützt, kein Tal, in das man schnell absteigen kann. Hier oben ist man dem Wetter gänzlich ausgesetzt.

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Ein Wochenende in der Rhön

Kegelspiel, Rhön, HerbstDer Titel ist vielleicht etwas irreführend, da ich in der Rhön lebe. Aber für mich ist das Rausfahren in die Rhön, das Hinauslaufen in die Natur und die Distanz zum Alltag etwas, dass den Titel für mich rechtfertigt.

Vergangenes Wochenende war für mich Herausforderung wie traumhaftes Erlebnis zugleich. Die Vorhersagen für Wetter, Bewölkung und Nebel schrien nahezu danach hinauszufahren. Continue reading „Ein Wochenende in der Rhön“

Wolken, Nebel, Sterne und Regen

Neulich nachts fiel mir auf, dass die Milchstraße zurzeit wunderbar zu sehen ist. Daher beschloss ich mit einem Freund das folgende Wochenende dazu zu nutzen, genau diese zu fotografieren.

Wir wählten die Milseburg in der Rhön für diese Aktion, denn wir hofften noch viel mehr heraus zu holen als die Milchstraße. Ziel war es, sowohl den Sonnenuntergang, die Milchstraße, als auch den Sonnenaufgang am nächsten Morgen abzulichten.

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